LUDWIG-BECHSTEIN-GRUNDSCHULE
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Letzte Aktualisierung:
23.05.2018

 

 

 

 

 

 

 

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Ludwig-Bechstein-Grundschule
Ludwig-Bechstein-Grundschule

sprachbildung

Entwicklungsschwerpunkt 2:

Sprachbildung

(Bereich Personalentwicklung und Unterrichtsentwicklung)

    

Beschreibung des Ist-Zustandes

 

An unserer Schule lernen 242 Schülerinnen und Schüler. Davon sind ca. 45% der Gesamtschülerzahl Kinder nichtdeutscher Herkunft und ca. 48% lernmittelbefreit. Für einen Teil unserer Schülerinnen und Schüler ist die Unterrichtssprache Deutsch Zweit- oder auch Drittsprache. Diese Schülerinnen und Schüler müssen häufig ihre schulischen Lernprozesse in einer Sprache bewältigen, die sie meist nur unzureichend verstehen bzw. sprechen können. Die Ausdrucksweise ist durch eine Umgangssprache gekennzeichnet, die aus ihren alltäglichen Erfahrungen resultiert. Dabei ist ihre Sprache gekennzeichnet durch das Verwenden von Oberbegriffen. Ihr Satzbau sowie die korrekte Verwendung der Artikel sind in der Regel grammatikalisch unvollkommen. Folglich wirkt sich ihre Sprache in fast allen Fächern auf ihre schulischen Leistungen aus. In einer nur ungenügend beherrschten Sprache müssen die Schülerinnen und Schüler lesen und diese schreiben lernen bzw. ihr meist gesamtes schulisches Wissen erlangen.

Des Weiteren bezieht sich die Sprachbildung unserer Schule nicht ausschließlich auf die Förderung der Schülerinnen und Schüler. In Kooperation mit der Volkshochschule bieten wir wöchentlich einen Sprachkurs für Mütter und Väter nichtdeutscher Herkunft an.

Unserer Schule stehen zusätzlich Lehrerstunden zu Verfügung, um Schülerinnen und Schüler mit sprachlichen Defiziten individuell zu fördern. Die Sprachbildung erfolgt in der Schulanfangsphase und den Klassen 3 und 4 im Rahmen der Binnendifferenzierung sowohl im Regelunterricht jahrgangshomogen als auch in einer Stunde „Deutsch als Zeitsprache“(DaZ)-Unterricht additiv zur Stundentafel. Die Größe der Lerngruppen beläuft sich dabei in der Regel auf 8 bis 10 Schülerinnen und Schüler.

In den Klassen 5 und 6 findet die individuelle sprachliche Bildung mit einer Stunde DaZ-Unterricht wöchentlich parallel zum Deutschunterricht statt. Hier liegt die Größe der Lerngruppen bei 4 bis 5 Schülerinnen und Schülern. Der DaZ-Unterricht sollte von Kolleginnen durchgeführt werden, die sich auf diese Art der Sprachbildung bereits spezialisiert haben.

 

Entwicklungsvorhaben

 

Personalentwicklung

Eine Kollegin lässt sich bis zum Ende des Schuljahres 2012/2013 zur Sprachbildungskoordinatorin ausbilden und führt eine schulinterne Fortbildung zum Thema Sprachbildung durch.

 

Unterrichtsentwicklung

Ein schulinternes Curriculum Sprachbildung wird bis zum Ende des Schuljahres 2013/2014 entwickelt. Die Förderung der Sprachbildung soll sich dabei nicht ausschließlich auf den Deutschunterricht bzw. den DaZ-Unterricht beschränken. Die Sprachbildungskoordinatorin und die im Bereich Sprachförderung tätigen Lehrkräfte sind für die Entwicklung des schulinternen Curriculum Sprachbildung verantwortlich.

Folgende Schwerpunkte sollen im Mittelpunkt sprachlicher Bildung stehen:

-       Wortschatzerweiterung:

  • Erweiterung des aktiven und passiven Wortschatzes mit Hilfe von
    • Bildkarten
    • Kinderliedern und deren inhaltliche Klärung
    • Rollenspielen zu Alltagssituationen
    • Erstellen von Wortfeldern

-       Hören:

  • Verstehen von vorgelesenen Texten und Arbeitsanweisungen mit Hilfe von
    • inhaltlicher Klärung der vorgelesenen Geschichten
    • Klärung und Umsetzung einfacher und später komplexer mündlicher Anweisungen
    • Lehrersprache als Vorbild

-       Sprechen:

  • von einfachen zu erweiterten Sätzen
  • in grammatisch einwandfreien Sätzen sprechen
  • Ausbildung komplexer Satzstrukturen
  • Verwendung passender und vielfältiger Wörter mit Hilfe von
    • Rollenspielen
    • Nachstellen von Alltagssituationen
    • Nacherzählen von Geschichten
    • Erzählen erlebter Situationen

 

-       Lesen:

  • Steigerung der Kompetenz beim sinnentnehmenden Lesen mit Hilfe von
    • Lese-Malblättern
    • Zuordnung Wort- und Bildkarten
    • Zuordnung Satz- und Bildkarten
    • Zuordnung Text- und Bildkarten
    • Lesen kurzer Texte
    • Fragen zum Text im ganzen Satz beantworten
    • mündlicher Wiedergabe zum Textverständnis

-       Beschreiben:

  • Bilder und Texte in vollständigen, grammatisch richtigen und wortreichen Sätzen beschreiben mit Hilfe von
    • Ordnen von Bilderreihen, deren Begründung und Erzählen der daraus entstandenen Geschichte

-       Schreiben

  • Förderung der Schreibkompetenz mit Hilfe von
    • Aufschreiben der Gegenstände auf Bildkarten mit dem richtigen Artikel
    • Gegenstände auf Bildkarten mit einem passenden Adjektiv ergänzen
    • Situationen auf Bildkarten in einfachen Sätzen aus Subjekt, Prädikat und Objekt aufschreiben
    • Schreiben kleiner Geschichten
    • Üben der Satzumstellungen und Zeitformen
    • Sätzen und kleinen Geschichten vom Präsens ins Präteritum zu setzen
    • Fragestellungen kleine Geschichten schreiben
    • Zerschneiden von Sätzen in Satzglieder Sätze umstellen
    • ...

 

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